Projekte

Arbeiten, die entweder während des Studiums entstanden sind.

Diplomarbeit: „Oskar, hörst du schlecht?“

Das erzählende Kindersachbuch „Oskar, hörst du schlecht?“ hat sich mit der Thematik der Schwerhörigkeit bei Kindern im Vorschulalter auseinandergesetzt. Ziel war es betroffene Kinder und deren Eltern dafür zu sensibilisieren, aufzuklären und zu informieren. Es soll die Eltern dazu motivieren einen Termin beim HNO-Arzt mit einem Hörtest zu veranlassen und das Kind ggf. anschließend mit Hörgeräten zu versorgen. 

Das Buch bietet Kindern eine selbstständige Beschäftigung und Annäherung zum Thema Schwerhörigkeit. Zusätzlich ist die beiliegende Informationsbroschüre hingegen ein hilfreicher Ratgeber mit spezifischen Hinweisen für die Eltern. Das Buch ist emotional greifend, informativ, spielerisch und regt zum Handeln an.

 

Noch bei keinem Verlag erschienen!


Seminararbeit - Video: „Die Milch macht‘s“

Da nicht bekannt genug ist, dass Milch ein großer Risikofaktor für Zivilisationskrankheiten ist, entkräftet der auf wissenschaftliche Studien gestützte illustrative Lehrfilm bekannte Werbeslogans der Milchindustrie. Zugleich vermittelt er prägnante Informationen, die ein Verantwortungsgefühl für die eigene Gesundheit schaffen. Realität und Image werden mit Hilfe der Optik einer Kreidetafel verglichen, wie man sie

aus Cafés, wie auch aus Schulen kennt. In Cafés wird sie als Medium genutzt, um für das Angebot an bspw. Getränken zu werben. Diese sind oft reich dekorativ und mit unterschiedlichsten Typografien gestaltet. Der Akt des Schreibens an die Tafel erinnert zudem an Wissensvermittlung wie in der Schule. Diese beiden Assoziationen werden kombiniert.


Abschlussmappe: „Du wirst was du isst.“

Die Illustrationsreihe beschäftigt sich mich mit der ganzheitlichen Betrachtung des menschlichen Körpers und der Ernährung. Sie regt zur Reflexion über das individuelle Verhältnis eines jeden Menschen zu seinem Essen an. Die Arbeiten bestehen aus anatomisch akkurat dargestellten Körperteilen, die mit verschiedenen Nahrungsmitteln verwachsen sind. Formale 

Ähnlichkeiten zu den jeweiligen Knochen, Muskeln und Organen sorgen für einen neugierigen Blick auf die versteckte Welt der Anatomie. Die Nahrung wird Teil des Körpers. Die Illustrationen sind detaillierte, monochrome Bleistiftzeichnungen. Die Reihe könnte als Ausstellung, wie bspw. in Arztpraxen, einen pädagogischen Mehrwert erhalten.


Mappe II : „Panikstörung und Spezifische Phobie – Angstsymptome im Vergleich“

Im Kontext dieser wissenschaftlichen Arbeit findet primär eine Definition und Untersuchung von Angststörungen im Allgemeinen statt. Es folgt eine Auseinandersetzung mit der Panikstörung und der Spezifischen Phobie. Es werden die Angstsymptome in den direkten Vergleich gestellt. Dieser geht der Frage nach, ob bei den jeweiligen Angststörungen äußerlich Unterschiede sichtbar sind. Die Illustrationsreihe gibt die körperlich

erfahrbaren Angstgefühle wieder. Das Papier wurde grob mit schwarzem Pigment mit den Fingern bearbeitet. Dabei wurde die Gefühlswelt eines an einer Angststörung erkrankten Menschen illustrativ erkundet. Die Verletzlichkeit, unter der solche Menschen leiden, verstärkt sich durch die Darstellung von nackter Haut. Sich seinen Ängsten ausgeliefert zu fühlen ist ein pures und körperlich erfahrbares Gefühl. 


Seminararbeit - Buchgestaltung:    „Thomas Bernhard - Korrektur“

Dieses Projekt beinhaltet die Neugestaltung des Buches „Korrektur“ von Thomas Bernhard. Der Roman handelt von einem Mann, der nach dem Selbstmord eines Freundes sich um dessen Nachlass kümmert. Dabei handelt es sich um Aufzeichnungen und Notizen des Heimatsortes. Beim Ordnen der Unterlagen geht er die vielen Korrekturen seines Freundes durch. Die Buchgestaltung des Romans nutzt hierbei die

inhaltlichen Wiederholungen im korrigierten Text des verstorbenen Freundes. So ist jede einzelne Erwähnung des Wortes „unterstrichen“ ein gestalterisches Merkmal innerhalb der Geschichte. Diese Stellen werden auf dem Cover typografisch aufgegriffen. Die inhaltliche Struktur sowie die Bedeutung der literarischen Arbeit hebt sich dadurch deutlicher hervor.